Ärgerniss |
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Worüber ärgern sich Hundehalter?
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Liebe Gemeinden, Jäger, Polizisten, Radfahrer, |
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weil es für uns – trotzdem und dennoch – das Schönste auf der Welt ist, mit einem Hund zu leben, wird es uns auch weiterhin geben. Wir zahlen auch brav unsere Hundesteuer und mosern nicht (wenn es auch nicht erklärbar ist, warum die für den zweiten und gar einen weiteren Hund sich verdoppelt oder verdreifacht). Wir zahlen mehr Miete, suchen länger als andere nach einer |
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Gebt Hunden Auslaufchancen
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Wir sind die, die sich für alles immerzu bei jedermann entschuldigen (manchmal allerdings ist das schon ganz schwer). Wo keine Tütchenspender vorhanden sind, nehmen wir unsere eigenen mit. |
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Warum gleich so bedrohlich?
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Wir wissen, daß die Jäger besorgt sind, die Bauern ihre Futterwiese ungern zerbuddelt und mit Haufen gespickt sehen, und wir sind sehr wohl bereit, auf Ersatzwege auszuweichen, wenn man mit uns spricht und uns nicht gleich bedroht. Niemand wird, noch bevor ein anderes Wort fällt, gerne wüst beschimpft, angepöbelt und mit einer Anzeige bzw. dem Gewehr bedroht. Auch wir Hundehalter nicht. Wir, die schweigende Mehrheit, lieben unsere Hunde, wir versuchen sie optimal zu erziehen und sind für jedes neue Hundeauslaufgebiet dankbar. Aber: Wir wohnen ja nicht direkt daneben. Warum müssen wir uns auf dem Weg dorthin (mit angeleintem oder bei Fuß gehenden Hund) von jedermann dumm anreden lassen? |
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Zugeständnisse von beiden Seiten
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Viele von uns haben ihr ganzes Leben mit Hunden verbracht, haben bei der Anschaffung unseres letzten Hundes gezögert, wohl wissend, was auf uns zukommen würde. Aber wir haben uns für den Hund entschieden und alle Schwierigkeiten gemeistert. Eigentlich wären jetzt mal die „Anderen“ dran mit einem Zugeständnis. Aber auch wenn alles so bleibt, wenn wir weiterhin Steuerzahler, Versicherungsnehmer bleiben und sehr viel Geld rund um Gesundheit, Ernährung und Erziehung ausgeben – was sind all diese Schwierigkeiten gegen das alltägliche Glück, gegen die unzähligen kleinen Freuden und das Erlebnis, mit diesem einzigartigen Geschöpf zu leben. Warum holt Ihr Euch nicht auch einen Hund? Bestimmt wärt Ihr dann schnell überzeugt und könntet öfter mal herzlich lachen. |
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Im Namen der Mehrheit der Hundehalter
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(Ursula Birr, Partner-Hund Ausgabe Nr.9 /September 2007) |
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